Vom „Hero“ zum „Zero“

Lief super, echt.
We can be heroes Maerz 2016Und lief, und lief, bis …

We can be heroes Maerz 2016_1
nach der Hälfe, des zweiten Ärmels, klar war „DIE WOLLE WIRD NICHT REICHEN“, außer es wäre ein bauchfreies Modell gewünscht.

Keine Sekunde wurde an andersfarbige Ärmel, Color-Blocking oder so verschwendet. Das kam nicht in Frage – man beachte die gewählte Zeitform. Bei Ravelry kann man nachlesen, dass man für die Ärmel ruhig etwas weniger Maschen aufnehmen kann, als vorgeschrieben. Das hätte aber auch nichts mehr rausgerissen.

600 g mit einer LL von 100m auf 50g, einer MaPro von 23,5 Maschen x 30 Reihen und ein, wenn auch nicht übertriebenes Zopfmuster, reichen nicht aus. Es muss an der MaPro gearbeitet werden und/oder die Zöpfe müssen weg. Huch, weg?

Weg, ist wie nie gehabt.

We can be heroes Maerz 2016_2

Ansonsten ist die Anleitung wirklich klar, gut durchstrukturiert und sehr übersichtlich. Keine seitenlangen Ausführungen über Zu-/Abnahmen etc. Also daran hat es wirklich nicht gelegen.

PS @ Anneli
Sprachen wir nicht neulich von Wollkalkulation? Auch „von oben“ kann da einiges, wenn nicht alles, schief gehen 🙂
PS:
Keine Beileidsbekundungen. Die „Verschenkende“ ist schon informiert und verzeiht den vergeblichen Versuch 😉

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Herzensprojekt II. – S vs. M – Doppelherz

Entscheidungsproblem, weil es mir so am Herzen liegt und unbedingt gut werden muss.
We can be heroes Februar 2016_2
Größe S:
Mit lockerer Fingerhaltung (wir üben und probieren) und linksgerichtete Zunahme aus dem Querfaden, lt. Anleitung.

We can be heroes Februar 2016_SGröße M:
Alles wie gehabt. Verkrampfte Finger und linksgerichtete Zunahmen (lifted increase – wie ich es vom Socken her kenne :- )-
Das Maschenbild wesentlich gleichmäßiger und die Zunahmen gefallen mir viel besser.
We can be heroes Februar 2016_M
Jetzt, wo ich das so sehe … M! Ja, M!
Lieber übergroße, luftige Hitze und krumme Finger 🙂

RVO Marshmallow – aus lauter Not mit Rollkragenzunge :-)

Geplant war ein völlig problemloser Raglan-Winterpulli mit rundem Ausschnitt (2 re – 2 li oder so). Das hat nicht ganz hingehauen.
Der Halsausschnitt war von Anfang an sehr groß und sehr tief.

Raglan von oben Halsausschnitt

Wer einst dem Dessine-moi un Mouton  die Stirn zeigte den Ausschnitt verkleinert hat, der hat keine Angst mehr 🙂 und so hat mich die Übergröße völlig kalt gelassen. Den krieg ich schon klein.
Maschen aufgenommen, 2 re 2 li über anfangs 4-5 Reihen, dann über 10 Reihen und je mehr Reihen es wurden, umso blöder sah das aus.
Dann nach D-Mum-Variante glatt rechts über die Ausschnittsmaschen und am vorderen Halsausschnitt einige verkürzte Reihen eingearbeitet.
Das hat prima funktioniert – auch wenn man den Übergang doch sieht. Dann wieder normales Halsbündchen und schnell wieder geribbelt.
Voll Schei…
So ist der Rollkragen eigentlich aus der Not geboren.
Er ist etwa 21 cm bzw. 24 cm lang und damit er den vorderen Aufnahmebereich noch etwas mehr kaschiert, sind hier auch einige verkürzte Reihen eingebaut.
Und ehrlich, kein Fake. Natürlich habe ich 2 Versuche gebraucht. Keine Ahnung welchen Zweck die „Zunge“ auf dem Rücken haben sollte.
Das war aber nun wirklich nicht tragisch, die paar Reihen. Pah!

Tätä, die Rollkragenzunge war geboren 😉 Ob ich mir jetzt endlich mal etwas patentieren lassen kann?

Raglan von oben Rollkragen 2016 7(Ich erhebe jetzt frechweg ein Copyright * grins)
Damit kann ich sehr gut leben. Ich bin äußerst zufrieden mit dem Ergebnis. Gefällt und ist echt kuschelig.

Daten/Fakten:
Design: Mein Marshmallow
Größe: 36/38/40 🙂
Garn: Permin, Alma
Farbe: 886001
Verbrauch: ca. 110 g
Garn: La Commerciale Tessile
Farbe: 22
Verbrauch: ca. 500 g
Nadelstärke: 4,50 mm Cubics
MaPro: glatt rechts 18 x 24
Ravelryprojektseite: Das Marshmallow-Männchen

Raglan von oben Januar 2016 3Ausnahmsweise mal Maße, allerdings vor der Wäsche. Obacht Frau P.
Länge: ca. 62 cm
Umfang: ca. 102 cm
Innenarmlänge: 45 cm
Rollkragen: 21 cm (Zunge 24 cm)
Bündchen: 7-8 cm

Raglan von oben Januar 2016 2

Obacht/Wenn ich es noch mal zu tun hätte:
Der Halsausschnitt ist größer als nötig geraten. Ich hätte mir die verkürzten Reihen vorne für den Ausschnitt sparen können, wenn ich ihn gleich in einer „vernünftigen“ Größe und Tiefe gestrickt hätte. Anscheinend überwog die Angst, dass mein „Dickschädel“ da nicht durchpassen könnte.

Raglan von oben Januar 2016 5

Fazit:
Ein katastrophenarmes Projekt. Fast langweilig, wenn man vom Ausschnitt/Rollkragen absieht.

Tipp (hauptsächlich an mich).
Niemals, nie nicht, auf gar keinen Fall bei Temperaturen über 0 Grad anziehen. Nicht auszuhalten.
Das fühlt sich nach wenigen Sekunden an, als ob man ein eigenes und völlig überdimensioniertes Blockheizkraftwerk eingebaut hätte.

Raglan von oben Januar 2016 4

Ach die Cubics (hatte ich versprochen):
Die 4,5 mm fühlen sich wie 4,00 mm Nadeln an und das ist für mich sehr angenehm. Ich kann nichts Negatives über sie berichten. Ob sie allerdings die Finger und/oder Gelenke schonen …da halte ich mich raus. Knubbel und Schmerzen an den Gelenken verschwinden auf wundersame Weise leider nicht. Da ich dabei bin meinen Strickstil zu ändern, sprich die verkrampfte Fingerhaltung zu lockern, werde ich sie wieder benutzen und den normalen 4,5 mm Nadeln vorziehen.

Und nicht vergessen:
Wer genauso schön schreiben möchte wie … (nicht das ich wieder einen Anpfiff kriege ;-)) der schaut HIER vorbei, aber ratsfatz. .

RVO – nun ist die Kälte da

und ich bin noch nicht fertig.

RVO Januar 2016_3
Dabei habe ich mich sowas von beeilt.
Ich nenne ihn „Marshmallow“-Männchen, denn so habe ich mich bei den Anproben gefühlt.
Für einen Büropulli ist er aber eindeutig zu warm und zu dick. Damit passe ich keinesfalls auf/in meinen Bürostuhl. Winterausflüge und Spaziergänge mit dem Tier, ja dafür werde ich ihn einsetzen.
PS:
Bei diesem Projekt waren die 125g „Beilauffaden“ teurer als die komplette Wolle – und das sind immerhin 800g (die ich natürlich nicht komplett für diesen Rolli verstricken werde). Was tut man nicht alles um Platz unterm Bett zu schaffen 🙂

Ausblick auf 2016: Raglan von oben

Neben der Naima nehme ich auch einen schlichten RVO mit ins Jahr 2016. Bei einer Maschenprobe von 18 M x 24 R sollte er mich nicht allzu lange begleiten 🙂 Läuft.

Raglan von oben 2016
Gestrickt wird mit einer uralt Schurwolle in Ecru und einem Beilauffaden (Alma von Permin).
Irgendwo habe ich gelesen, dass die Knit Picks Cubic’s besonders „handschonend“ sein sollen. 4,5 mm sind für mich schon über der Grenze des erträglichen – was die Schmerzen an den Fingern angeht. Warten wir ab ob sie das halten was sie versprechen. Also die Nadeln. Ich verspreche hier nichts 🙂

Fast „My hint of Summer 2015“ (Zusammenfassung)

A hint of Summer Mai 2015 5

Daten/Fakten:
Design: A hint of summer von Isabell Kraemer
Größe: Irgendwas zwischen L und M (dem Oversized geschuldet)
Garn: Holst Coast
Farben: Dove, Cassis und Denim
Verbrauch: 200 g
Nadelstärke: 3,25 mm
MaPro: 28/29 M x 42 R
Ravelry: Projektseite

A hint of Summer Mai 2015 6

Tipps/Anregungen:
Vorsicht bei der Streifenwahl-/Aufteilung. Wenn man gerne Fäden versticht (siehe den „Dessine-moi un Mouton„) dann kann man wild kombinieren.

A hint of Summer Mai 2015 2

Genörgel:
Den Farbwechsel genau an der Stelle des Zusammenschluss des V-Ausschnittes zu machen, war ein Fehler. Bei Ravelry kann man einige Projekte sehen, bei denen es genauso „Bescheiden“ aussieht. Man findet aber auch viele Beispiele für einen gelungenen Übergang. Kommt davon, wenn man sich sein ganz eigenes Farben- und Streifenspiel ausdenkt. Die Ärmel dürften etwas enger sein aber darüber kann sogar ich hinwegsehen 🙂

A hint of Summer Mai 2015 1

Fazit/Erkenntnisse:
Eine ungewöhnliche Pullover-Konstruktion kennengelernt, noch dazu von oben gestrickt.
Die Anleitung ist übersichtlich, verständlich und klar.

Denkzettel:
Auch die Coast ist nicht frei von einer gewissen „Verkürzung“. Nicht sooo doll wie die Bomuld og Uld, aber sie schrumpft ebenfalls.
Ich könnte mir vorstellen, da Frau weder im „A hint of summer …“ noch im „Dessine-moi un Mouton“ Hitzewellen bekommt, ein Shirt zu stricken. Vielleicht mit einem Runden Halsausschnitt und so fast ohne Arm halt. Fröstel!

Apropos Ausschnitt:
Wenn mich der Teufel reitet, dann mache ich mich doch noch einmal an dem Kragen zu schaffen.

 

Dessine-moi un Mouton (Zusammenfassung)

Dessine-moi un mouton 01 - Kopie

Und nu?

Dessine-moi un mouton 02

Tipps/Anregungen:
Mir persönlich war der Halsausschnitt zu weit. Es gibt für diesen Fall auch eine zusätzliche Variante in der Anleitung. Ich habe mich allerdings für ein Perlmuster mit verkürzten Reihen entschieden. Rollt nicht und passt optisch gut zu den Ärmelbündchen.

Die Geilsk, Bomuld og Uld läuft doch extrem in der Länge ein. Ich bin fast vom Glauben abgefallen. Sogar jetzt, nach der Verlängerung habe ich das Gefühl, die Ärmel schrumpfen im Laufe eines Bürotages.

Dessine-moi un mouton 04

Den Längeneinlauffaktor in zukünftigen Projekten mit dieser Wolle (die ich ansonsten richtig klasse finde) mit einrechnen. Pullis und/oder Jacken dürfen also bei glatt rechts ruhig Überlänge haben 🙂

Dessine-moi un mouton 07

Genörgel:
Ich Dussel habe den zweiten 3er Streifen verpennt.
Man sieht (trotz Wäsche) an beiden Ärmeln eindeutig, dass ich da nachträglich Hand angelegt habe. Das wird sich wohl auch auf Dauer nicht rauswaschen. Schade.
Den Farb-/Rundenübergang unter den Armen kann man geschickter arbeiten. Beim nächsten Versuch mache ich mich vorher schlau.

Dessine-moi un mouton 03

Fazit/Erkenntnisse:
Ein (für meine Verhältnisse) kurzweiliges Projekt. Es hat mir viel Spaß gemacht (die Ärmelverlängerung ausdrücklich ausgenommen). Die Anleitung ist klar und gut verständlich – es gibt sie u.a. auch auf Deutsch.

Jetzt kann ich Maschen verkehrtherum aufstricken, ribbeln konnte ich allerdings vorher schon.
Die Ärmelbündchenvariante kann man haben, muss man aber nicht.

Ich habe mir meinen ganz eigenen hübschen Halsausschnitt gebastelt. Nicht gefuscht, nur selber ausgedacht. Hach, aus mir kann noch was werden. 🙂
Überlege ernsthaft, evtl. noch ein Schäfchen zu stricken, so mit richtig langen Ärmeln.

Dessine-moi un mouton 06

Daten/Fakten:

Design: Dessine-moi un Mouton von LaMaisonRililie
Größe: Gemenge aus M/XL um S zu erreichen
Garn: Geilsk, Bomuld og Uld
Hauptfarbe: Ecru,
Verbrauch: 250 g (vor der Ärmelverlängerung)
Nadelstärke: 3,50 mm
MaPro: glatt rechts 26M x 36 R
Ravelry Projektseite:  Hier findet man auch genaue Angaben zu den verwendeten Farben