Kurzer Rückblick auf 2011

Angeregt durch diesen Post von der Projektmanagerin gebe auch ich mal kurz einen verspäteten Rückblick auf das Strickjahr 2011. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes zu KURZ geraten.

Anfangs stand der chaotische Rippen-Rolli, der letztendlich doch gut gelungen ist (meine arme Armkugel). Leider fehlten bisher die tiefen Temperaturen, um ihn gebührend auszuführen.

Die Sockenproduktion braucht hier nicht näher Erwähnung finden (ich habe ja 2011 angefangen mich langsam von dieser Sucht zu befreien). Sie sind alle (2 Paar :-)) okay und ohne größere Schwierigkeiten fertig gestellt worden. Die, die verschenkt wurden, passten an den dafür vorgesehenen Füßen.

Meine, nein die „Nostalgie“

hätte nach meinem Geschmack ruhig etwas länger sein dürfen. Da ich aber zu diesem Zeitpunkt stricktechnisch nicht wusste was ich tat, ist sie jetzt so und bleibt es. Ein dickes Übergangsjäckchen, durch das es untenherum etwas zieht.

Die „Rosigen Zeiten“ welche nun insgesamt zu kurz geraten sind (noch ein Wortspiel), ist dass Problemkind des Jahres 2011.    Sie schreit förmlich nach einer erneuten Verlängerung. Unklar an welchen Stellen und mit welcher Wolle, da kein Gramm mehr übrig ist. Hier muss und wird 2012 etwas passieren.

Cowls, nun!
Der Big Herringbone Cowl

könnte (wen wundert’s?) einen Hauch länger sein, um nicht zu sagen: „Er ist zu kurz“. Ein wenig länger und er hätte diesen „Lässigen-Look“. So wärmt er halsnah oder hängt schlapp an mir herab.

Der Lava-Flow-Cowl

  hingegen ist optimal gelungen.

Bleiben die Hedgerow Mitts.

Sie sind keinesfalls zu lang oder gar zu kurz geraten. Ein eindeutiges Erfolgsprojekt zum Jahresabschluss. Danke Lena!

Zahlenmäßig und ich liebe Zahlen (im Gegensatz zu Buchstaben + Satzzeichen 😉 ) sieht es für 2011 nicht schlecht aus. Natürlich habe ich meine Wollvorräte übers Jahr gesehen, nicht dezimiert, wer tut das schon? Auch wenn die Anzahl der Projekte nicht so umfangreich (schönes Wortspiel) war, steht der Wollverbrauch bei über 2 kg und das ist ein Rekord.

Vorsatz für 2012 gefällig?
Gelassenheit, besser Lässigkeit. Es muss doch möglich sein, die Strickerei etwas lockerer anzugehen. Ich möchte auch mal auf diese ominöse MaPro von 20 Maschen auf X Reihen kommen, ohne dafür Baumstämme in die Hand nehmen zu müssen.