Filzi 2017

Gerade noch geschafft
Raglanjacke
bevor der Schnee im Hintergrund komplett weggetaut ist.
Ein schlichter Raglan, mit einer Filznote und einem mächtigen Schalkragen. Alles gut soweit, nur die Knöpfe haben etwas auf sich warten lassen.
Raglanjacke
Vielleicht ein Hauch zu weit im Brustbereich. Da entsteht auf beiden Seiten so eine Wulst, zu viel Weite oder ein zu schmaler Schalkragen?

Daten/Fakten:
Design: Raglan von oben
Größe: 36 in Übergröße
Garn: Permin Alma und Lana Grossa Cool Wool Big Melange
Farben: Alma 886001/Big Melange 315
Verbrauch: Filzi muss noch auf die Waage
Nadelstärke: 4,50 mm
Ravelry-Projektseite: Filzi

Raglanjacke
Genörgel:
Nichts zu meckern, bis auf die extra Weite obenrum.

Fazit/Erkenntnisse:
Wohlig warm, schöne Farbmelange und die Erkenntnis das mir Raglan an den Schultern optimal passt.
Beim nächsten Schalkragen etwas mehr auf die Balance von oben nach unten achten. Die verkürzten Reihen hätten vielleicht noch tiefer (Richtung Bündchen) gehen dürfen.
Raglanjacke
Nobody is perfect.
Ich schon erst recht nicht 😉

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Neues Jahr, neues Glück

Und, alle gut ins neue Jahr gerutscht?
Ich wünsche allen ein gesundes, inspirierendes, kreatives und produktives 2017.

Hier gibt es keine guten Vorsätze oder Jahreswörter. Solche Dinge habe ich abgelegt.
Dafür ein frisches Projekt auf den Nadeln und es wird dauern. Wäre doch noch schöner, wenn liebgewonnene Gewohnheiten aufgegeben würden.

Die Cassis von Thea Colman (Baby Cocktails) aus der Gilliatt von De Rerum Natura. Den Kragen werde ich allerdings umkehren, wegen der fetten „Rippen“.

Cassis 2017

Der Filzi aus dem Frühjahr 2016 ist kürzlich fertig geworden und muss NUR noch fotografiert werden. Glatt rechts aber dafür einen Schalkragen mit verkürzten Reihen und „Rippen“ 😉 Ausgiebig getragen und auf Tauglichkeit geprüft ist er schon.

Raglanjacke 2017

RVO Marshmallow – aus lauter Not mit Rollkragenzunge :-)

Geplant war ein völlig problemloser Raglan-Winterpulli mit rundem Ausschnitt (2 re – 2 li oder so). Das hat nicht ganz hingehauen.
Der Halsausschnitt war von Anfang an sehr groß und sehr tief.

Raglan von oben Halsausschnitt

Wer einst dem Dessine-moi un Mouton  die Stirn zeigte den Ausschnitt verkleinert hat, der hat keine Angst mehr 🙂 und so hat mich die Übergröße völlig kalt gelassen. Den krieg ich schon klein.
Maschen aufgenommen, 2 re 2 li über anfangs 4-5 Reihen, dann über 10 Reihen und je mehr Reihen es wurden, umso blöder sah das aus.
Dann nach D-Mum-Variante glatt rechts über die Ausschnittsmaschen und am vorderen Halsausschnitt einige verkürzte Reihen eingearbeitet.
Das hat prima funktioniert – auch wenn man den Übergang doch sieht. Dann wieder normales Halsbündchen und schnell wieder geribbelt.
Voll Schei…
So ist der Rollkragen eigentlich aus der Not geboren.
Er ist etwa 21 cm bzw. 24 cm lang und damit er den vorderen Aufnahmebereich noch etwas mehr kaschiert, sind hier auch einige verkürzte Reihen eingebaut.
Und ehrlich, kein Fake. Natürlich habe ich 2 Versuche gebraucht. Keine Ahnung welchen Zweck die „Zunge“ auf dem Rücken haben sollte.
Das war aber nun wirklich nicht tragisch, die paar Reihen. Pah!

Tätä, die Rollkragenzunge war geboren 😉 Ob ich mir jetzt endlich mal etwas patentieren lassen kann?

Raglan von oben Rollkragen 2016 7(Ich erhebe jetzt frechweg ein Copyright * grins)
Damit kann ich sehr gut leben. Ich bin äußerst zufrieden mit dem Ergebnis. Gefällt und ist echt kuschelig.

Daten/Fakten:
Design: Mein Marshmallow
Größe: 36/38/40 🙂
Garn: Permin, Alma
Farbe: 886001
Verbrauch: ca. 110 g
Garn: La Commerciale Tessile
Farbe: 22
Verbrauch: ca. 500 g
Nadelstärke: 4,50 mm Cubics
MaPro: glatt rechts 18 x 24
Ravelryprojektseite: Das Marshmallow-Männchen

Raglan von oben Januar 2016 3Ausnahmsweise mal Maße, allerdings vor der Wäsche. Obacht Frau P.
Länge: ca. 62 cm
Umfang: ca. 102 cm
Innenarmlänge: 45 cm
Rollkragen: 21 cm (Zunge 24 cm)
Bündchen: 7-8 cm

Raglan von oben Januar 2016 2

Obacht/Wenn ich es noch mal zu tun hätte:
Der Halsausschnitt ist größer als nötig geraten. Ich hätte mir die verkürzten Reihen vorne für den Ausschnitt sparen können, wenn ich ihn gleich in einer „vernünftigen“ Größe und Tiefe gestrickt hätte. Anscheinend überwog die Angst, dass mein „Dickschädel“ da nicht durchpassen könnte.

Raglan von oben Januar 2016 5

Fazit:
Ein katastrophenarmes Projekt. Fast langweilig, wenn man vom Ausschnitt/Rollkragen absieht.

Tipp (hauptsächlich an mich).
Niemals, nie nicht, auf gar keinen Fall bei Temperaturen über 0 Grad anziehen. Nicht auszuhalten.
Das fühlt sich nach wenigen Sekunden an, als ob man ein eigenes und völlig überdimensioniertes Blockheizkraftwerk eingebaut hätte.

Raglan von oben Januar 2016 4

Ach die Cubics (hatte ich versprochen):
Die 4,5 mm fühlen sich wie 4,00 mm Nadeln an und das ist für mich sehr angenehm. Ich kann nichts Negatives über sie berichten. Ob sie allerdings die Finger und/oder Gelenke schonen …da halte ich mich raus. Knubbel und Schmerzen an den Gelenken verschwinden auf wundersame Weise leider nicht. Da ich dabei bin meinen Strickstil zu ändern, sprich die verkrampfte Fingerhaltung zu lockern, werde ich sie wieder benutzen und den normalen 4,5 mm Nadeln vorziehen.

Und nicht vergessen:
Wer genauso schön schreiben möchte wie … (nicht das ich wieder einen Anpfiff kriege ;-)) der schaut HIER vorbei, aber ratsfatz. .

RVO – nun ist die Kälte da

und ich bin noch nicht fertig.

RVO Januar 2016_3
Dabei habe ich mich sowas von beeilt.
Ich nenne ihn „Marshmallow“-Männchen, denn so habe ich mich bei den Anproben gefühlt.
Für einen Büropulli ist er aber eindeutig zu warm und zu dick. Damit passe ich keinesfalls auf/in meinen Bürostuhl. Winterausflüge und Spaziergänge mit dem Tier, ja dafür werde ich ihn einsetzen.
PS:
Bei diesem Projekt waren die 125g „Beilauffaden“ teurer als die komplette Wolle – und das sind immerhin 800g (die ich natürlich nicht komplett für diesen Rolli verstricken werde). Was tut man nicht alles um Platz unterm Bett zu schaffen 🙂

Ausblick auf 2016: Raglan von oben

Neben der Naima nehme ich auch einen schlichten RVO mit ins Jahr 2016. Bei einer Maschenprobe von 18 M x 24 R sollte er mich nicht allzu lange begleiten 🙂 Läuft.

Raglan von oben 2016
Gestrickt wird mit einer uralt Schurwolle in Ecru und einem Beilauffaden (Alma von Permin).
Irgendwo habe ich gelesen, dass die Knit Picks Cubic’s besonders „handschonend“ sein sollen. 4,5 mm sind für mich schon über der Grenze des erträglichen – was die Schmerzen an den Fingern angeht. Warten wir ab ob sie das halten was sie versprechen. Also die Nadeln. Ich verspreche hier nichts 🙂

Modern Top-Down Knitting

Modern Top-Down Knitting: Sweaters, Dresses, Skirts & Accessories Inspired by the Techniques of Barbara G. Walker von Kristy McGowan
Ich habe es gestern überflogen.
Wer eine ausführliche Technikbeschreibung sucht, dem ist mit diesem Buch nicht geholfen. Provisional Cast-On, Short-Row Basics und Picking Up Stitches for the Sleeve sind die gut bebilderten Tutorials. Ab und an ein Tipp und am Ende noch etwas zu gehäkelten Abschlüssen und Borden.
Die Anleitungen sind hauptsächlich Kleider (mit kurzem und auch langem Arm). Hüte, Armstulpen, ein Tuch, Slippers, Röcke, Cardis, Tops und ein Langarmpulli. Der ausführliche Titel bezüglich Dresses hätte mich stutzig machen müssen. Die an erster Stelle stehenden Sweaters sind m.M.n. unterbesetzt. Insgesamt enthält es 26 Anleitungen. Natürlich sind die vorgestellten Kleider (die Autorin trägt übrigens sehr gerne gestrickte Kleidchen) zu Pullovern umwandelbar.
Ich bin mir noch nicht sicher ob ich das Buch behalte. Einige Ideen-Umsetzungen finde ich inspirierend, anderes eh’r langweilig. Revolutionär finde ich es nicht, allerdings habe ich noch keine der Anleitungen wirklich durchgelesen. Vielleicht findet sich hier und da ein erhellendes „Ach sooo“.