Fortsetzung II: Zunahmen am (in Runden gestrickten) Rippenpulli

So, da hätten wir also Probeläppchen Nr. 2 in seiner vollen Pracht.

Ich habe diese Anleitung nachgearbeitet (siehe unten). Es handelt sich um die Beantwortung einer Frage aus dem Forum von Knittinghelp bezügl. Maschenzunahmen zwischen Rippen . Die Moderatorin Ingrid (IngridKH bei Ravelry) beantwortete diese wie unten beschrieben. Gefunden wurde dieser Tipp natürlich auch von Frau P.

„If you are working in the round, when you get to the last stitch and it’s a knit, k,p into that last stitch. If it is a purl, p,k into the last stitch.

On the first stitch after the marker, either p,k into the stitch or k,p in the stitch.

You’ll want to end up with

pkkppkkppkkppkkppk after the first increases

ppkkppkkppkkppkkppkk after the next increases

kppkkppkkppkkppkkppkkp“

Ich versuche mal zu erklären was ich daraus fabriziert habe.

Den Rundenanfang zwischen 2 rechten und 2 linken M. gesetzt. Dann aus dem Querfaden zwischen der letzten rechten und der ersten linken M. eine rechte und eine linke M. herausgestrickt. Dieses nach 3 Rd. wiederholt, also aus dem Querfaden erneut 1 rechte und 1 linke M. herausgestrickt. 3 Rd. mustergemäß gestrickt. Dann aus dem Querfaden (Rundenanfang) 1 linke und 1 rechte M. herausgestrickt. Dieses ebenfalls nach 3 Rd. wiederholt.
Kann mir noch jemand folgen?

Auf jeden Fall sind mir die Zunahmen aus dem Querfaden nicht sonderlich gut gelungen. Deshalb habe ich im weiteren Verlauf die Maschen „tiefergestochen“ zugenommen.

Links: „tiefergestochene“ Zunahmen      Rechts: Zunahmen aus dem Querfaden

Hier die „tiefergestochenen“ Zunahmen im Detail.

Übrigens fällt mir hier auf, dass ich bei der letzten Zunahme (rechte M) einen dicken Fehler gemacht habe. Aber darum geht es ja hier nicht. Damit kann ich leben.

So weit so gut. Jetzt werde ich dazu noch einen Chart basteln.

Somit habe ich einschl. des schon fertigen Ärmels (den Chart muss ich auch machen)

3 Varianten. Und nun?

Wenn noch jemand eine Idee/Vorschlag hat, bitte melden. Ich würde noch ein Probeläppchen aus der unverwechselbaren Frisetto stricken : – ))

PS.

Den Chart vom Probeläppchen Nr. 1 habe ich rausgenommen. Er wird noch ergänzt und zusammen mit dem/den anderen wieder reingestellt.

Fortsetzung: Zunahmen am Rippenpulli

Ein Beispiel für einen industriell hergestellten, in Runden gestrickten, Rippenpulli aus meinem Kleiderschrank.

Also schön ist etwas anderes. Wie gedankenlos man doch mit seinen Klamotten umgeht. Ich wäre doch früher nie auf die Idee gekommen mir die Ärmelzunahmen an einem Pullover anzuschauen.

Hier mein Probeläppchen.

Nun!? Tja, also so richtig befriedigend finde ich diese Lösung auch nicht. Vom verwendeten Garn mal ganz abgesehen.

Da wären sie also wieder, meine drei Probleme.

Maschenzunahme am (in Runden gestrickten) Rippenpulli

So

sehen meine Zunahmen am Ärmel aus. Trotz Internet-Recherche und Bücher-Wälzungen fand ich keine hinreichende Hilfe zur fachgerechten Maschenzu- bzw. Abnahme, in Runden, bei Rippenmusterung. Die intuitiv gestrickten Zunahmen sehen nicht wirklich professionell aus. Werde ein bisschen grübeln und aufzeichnen. Vielleicht findet sich im Kleiderschrank etwas passendes. Bevor ich ribbel, wird erst ein rundes Probeläppchen gestrickt. Ich bin doch kein Masochist.

Aus der Not geboren

Mir ist kalt und nirgends (also in den einschlägigen Rippen-Rolli-Shops) ist man gewillt mir einen dicken Rolli zu verkaufen. Pup normal, schön dick und warm.

Mein 4tes Großprojekt wird dementsprechend vielleicht ein stinknormaler Rippenpulli. Eine Art Smocktop? Zur Vermeidung unnötiger Nähte (Dunkelrot, wie ein guter Bordeaux halt. Wesentlich dunkler als auf dem aufgehellten Foto) wird möglichst viel in Runden gestrickt. Logischerweise entfernt sich das Gestrick diametral entgegen der von mir in Hin- und Rückreihen gestrickten, liebevoll gewaschenen und „gehängten“ Maschenprobe.

Es könnte etwas eng werden.

RVO mit Set-in-Sleeves – Ende einer Tragödie : – )

Ich traue mich kaum es auszusprechen, aber der RVO steht nicht kurz vor seiner Vollendung.

Manchmal verschwinden solche Projekte klang- und kommentarlos. Hier nicht : – )

Der Wille und auch die Geduld war da. Letztendlich hat er sogar gepaßt und ich war sogar mit den Ärmeln zufrieden. Nur? Jetzt finde ich das Gestrick viel zu fest und Ihn für einen Winterpulli doch zu eng. Es tut mir leid für alle die, die an meinen vergeblichen Versuchen teilgenommen haben. Sei es um sich an meinem Scheitern zu erfreuen, oder um aus meinen Fehlern zu lernen. An Erfahrung habe ich allemal gewonnen, viel an ihm gelernt und ich werde grundsätzlich nicht aufgeben. Ein neues Projekt mit der Filcolana Merci ist auf den Nadeln. Eine Sommer-Variante. Wer also, so wie ich, noch nicht die Lust am Scheitern verloren hat, beobachte hier weiter mein Fortkommen.

PS.

Bin übrigens überrascht welches Interesse meine RVO-Probleme im Netz geweckt haben. Vielen Dank dafür.

Wir sehen uns vor dem Spiegel!

RVO mit Set-in-Sleeves – Teil 6 (2010)

Ich habe ihn am Wochenende wieder hervorgeholt. Alle bösen Gedanken verdrängt und (hoffentlich letztmalig) Ärmelmaschen aufgenommen. Idealerweise stricke ich meine Randmasche (unwissentlich) richtig.

Das bleibt jetzt so, komme was „Wolle“.

Die Aufnahme ist sehr regelmäßig geworden. Mich wundert allerdings, dass die „Innennaht“ an einer bestimmten Stelle angefangen hat dicker zu werden. Diesem Problem werde ich mich bei dem zweiten Ärmel stellen.

Unterm Arm habe ich 2 re 2 li gestrickt und mache die Ärmelabnahmen davor bzw. dahinter. Somit wirkt der Ärmel trotz der 96 Maschen am Ansatz nicht „Puffig“. Das ist natürlich keine Lösung für weitere Projekte, aber ich will jetzt endlich einen fertigen RVO : – )

Mehr zum Thema Randmaschen für Rookies findet sich u.a. in den Beiträgen im

Strickforum und Strickforum

RVO mit Set-in-Sleeves – Teil 2 (2010)

Raglan mit Set-in Sleeves für Rookies

Irgend jemand sollte mal zeigen was man NICHT machen sollte.

1. Pick up stitches / Maschen aufnehmen für den Ärmel. Klingt das nicht wunderbar einfach.

In meinen Strickbibeln finden sich hierzu nur spärliche Angaben.

Ich bevorzuge die Häkelnadel um die Maschen herauszustricken (halt so wie ich es vor langer Zeit von meiner Mutter gelernt habe). Je nach Fachliteratur sollte man je 3 Reihen 2 Maschen oder je 4 Reihen 3 Maschen zunehmen. Klare Aussage, oder? Ich habe mich für 4 Maschen auf 6 Reihen entschieden : – )

Man sieht hier eindeutig worauf man achten sollte.

1. Konzentration

2. Vor dem Stricken über die unterschiedliche Gestaltung von Randmaschen nachdenken (Kettrand, Schweizer Rand, Perlrand etc.)

3.  Kontrolle, immer wieder Kontrolle

Der Fehler entstand in dem Bereich wo am Vorder- und Rücken die Maschen für die Ärmel bzw. Brust zugenommen werden müssen. Äh? Genau dort, denn hier erscheinen die Maschen ja zwangsläufig etwas anders.

(Die Socken-Wrap-Methode nach Cat Bordhi sieht hier nicht wirklich gut aus)

Zum Vergleich

So könnte der 2te Versuch eines RVO-Strick-Rookies aussehen :- )

Schon besser.

(Für die wahren Cracks unter Euch natürlich kein Problem). Die Wraps der verkürzten Reihen wurden hier konventionell gestrickt. In wieweit das „Teilchen“ überhaupt paßt, wird der Badezimmerspiegel zeigen.

RVO mit Set-in-Sleeves – Teil 1 (2010)

Karneval sei Dank. Ich bin eben ein echter Westfale und habe mit dieser Art der Vergnügung nix zu tun. Es nervt nur.

Als Ingrid meinen 2. RVO Versuch sah, kam ein freundlicher Hinweis auf Ihr RVO-Tutorial. Ich kenne es und werde es auch alsbald durcharbeiten. Doch für den RVO kam dieser Hinweis zu spät. Trotzdem wird dieses Projekt irgendwann wiederholt. Versprochen.

Der RVO mit Set-in Sleeves ist angeschlagen. Vorder- und Rückenteil sind schon unter den Armen verbunden und was soll ich sagen? KEINE Beule in Sicht. JEP! Noch einige Reihen genadelt und dann werde ich mich zunächst an einem Ärmel versuchen.

Dort ebenfalls Beulen zu produzieren (Frau soll ja mit verkürzten Reihen arbeiten) sollte nicht so schwierig sein : – )