Herzensprojekt II. – S vs. M – Doppelherz

Entscheidungsproblem, weil es mir so am Herzen liegt und unbedingt gut werden muss.
We can be heroes Februar 2016_2
Größe S:
Mit lockerer Fingerhaltung (wir üben und probieren) und linksgerichtete Zunahme aus dem Querfaden, lt. Anleitung.

We can be heroes Februar 2016_SGröße M:
Alles wie gehabt. Verkrampfte Finger und linksgerichtete Zunahmen (lifted increase – wie ich es vom Socken her kenne :- )-
Das Maschenbild wesentlich gleichmäßiger und die Zunahmen gefallen mir viel besser.
We can be heroes Februar 2016_M
Jetzt, wo ich das so sehe … M! Ja, M!
Lieber übergroße, luftige Hitze und krumme Finger 🙂

RVO Marshmallow – aus lauter Not mit Rollkragenzunge :-)

Geplant war ein völlig problemloser Raglan-Winterpulli mit rundem Ausschnitt (2 re – 2 li oder so). Das hat nicht ganz hingehauen.
Der Halsausschnitt war von Anfang an sehr groß und sehr tief.

Raglan von oben Halsausschnitt

Wer einst dem Dessine-moi un Mouton  die Stirn zeigte den Ausschnitt verkleinert hat, der hat keine Angst mehr 🙂 und so hat mich die Übergröße völlig kalt gelassen. Den krieg ich schon klein.
Maschen aufgenommen, 2 re 2 li über anfangs 4-5 Reihen, dann über 10 Reihen und je mehr Reihen es wurden, umso blöder sah das aus.
Dann nach D-Mum-Variante glatt rechts über die Ausschnittsmaschen und am vorderen Halsausschnitt einige verkürzte Reihen eingearbeitet.
Das hat prima funktioniert – auch wenn man den Übergang doch sieht. Dann wieder normales Halsbündchen und schnell wieder geribbelt.
Voll Schei…
So ist der Rollkragen eigentlich aus der Not geboren.
Er ist etwa 21 cm bzw. 24 cm lang und damit er den vorderen Aufnahmebereich noch etwas mehr kaschiert, sind hier auch einige verkürzte Reihen eingebaut.
Und ehrlich, kein Fake. Natürlich habe ich 2 Versuche gebraucht. Keine Ahnung welchen Zweck die „Zunge“ auf dem Rücken haben sollte.
Das war aber nun wirklich nicht tragisch, die paar Reihen. Pah!

Tätä, die Rollkragenzunge war geboren 😉 Ob ich mir jetzt endlich mal etwas patentieren lassen kann?

Raglan von oben Rollkragen 2016 7(Ich erhebe jetzt frechweg ein Copyright * grins)
Damit kann ich sehr gut leben. Ich bin äußerst zufrieden mit dem Ergebnis. Gefällt und ist echt kuschelig.

Daten/Fakten:
Design: Mein Marshmallow
Größe: 36/38/40 🙂
Garn: Permin, Alma
Farbe: 886001
Verbrauch: ca. 110 g
Garn: La Commerciale Tessile
Farbe: 22
Verbrauch: ca. 500 g
Nadelstärke: 4,50 mm Cubics
MaPro: glatt rechts 18 x 24
Ravelryprojektseite: Das Marshmallow-Männchen

Raglan von oben Januar 2016 3Ausnahmsweise mal Maße, allerdings vor der Wäsche. Obacht Frau P.
Länge: ca. 62 cm
Umfang: ca. 102 cm
Innenarmlänge: 45 cm
Rollkragen: 21 cm (Zunge 24 cm)
Bündchen: 7-8 cm

Raglan von oben Januar 2016 2

Obacht/Wenn ich es noch mal zu tun hätte:
Der Halsausschnitt ist größer als nötig geraten. Ich hätte mir die verkürzten Reihen vorne für den Ausschnitt sparen können, wenn ich ihn gleich in einer „vernünftigen“ Größe und Tiefe gestrickt hätte. Anscheinend überwog die Angst, dass mein „Dickschädel“ da nicht durchpassen könnte.

Raglan von oben Januar 2016 5

Fazit:
Ein katastrophenarmes Projekt. Fast langweilig, wenn man vom Ausschnitt/Rollkragen absieht.

Tipp (hauptsächlich an mich).
Niemals, nie nicht, auf gar keinen Fall bei Temperaturen über 0 Grad anziehen. Nicht auszuhalten.
Das fühlt sich nach wenigen Sekunden an, als ob man ein eigenes und völlig überdimensioniertes Blockheizkraftwerk eingebaut hätte.

Raglan von oben Januar 2016 4

Ach die Cubics (hatte ich versprochen):
Die 4,5 mm fühlen sich wie 4,00 mm Nadeln an und das ist für mich sehr angenehm. Ich kann nichts Negatives über sie berichten. Ob sie allerdings die Finger und/oder Gelenke schonen …da halte ich mich raus. Knubbel und Schmerzen an den Gelenken verschwinden auf wundersame Weise leider nicht. Da ich dabei bin meinen Strickstil zu ändern, sprich die verkrampfte Fingerhaltung zu lockern, werde ich sie wieder benutzen und den normalen 4,5 mm Nadeln vorziehen.

Und nicht vergessen:
Wer genauso schön schreiben möchte wie … (nicht das ich wieder einen Anpfiff kriege ;-)) der schaut HIER vorbei, aber ratsfatz. .

Auf der Suche nach einem „schönen“ Text

Edit 30.01.2016
Der Textloft, sprich Martine, haben mit den nachfolgenden Zeilen NICHTS, REIN GAR NICHTS, NADA, NOTHING zu tun, geschweige denn vom diesem Eintrag gewusst. Der Blödsinn ist auf meinem Mist gewachsen. Passte gerade sehr gut und ich mache gerne Werbung für „schöne Texte“.
Wenn ich den Kurs dann mit 1+ bestanden habe, ist Schluss mit solchen Einträgen. (Öhm, nö, natürlich nicht. Sie werden dann nur noch SCHÖNER :-))

für den Marshmallow, bin ich auf die neue Aktion vom Textloft aufmerksam (gemacht) geworden.
„Schönere Texte schreiben“  wäre was für mich (meine wenigen Zeilen im Blog müssen ja wirklich grottenschlecht sein, warum sonst der Hinweis),
Nachhilfe in Kommasetzung allerdings auch.
Für den Marshmallow kommt dieses Angebot leider zu spät. So bleibt der Text in althergebrachter Manier.
Ich brauche noch ein Foto von der Rollkragenzunge und dann muss er raus. Raus in die Kälte der „unsinnigen“ und „unschönen Texte“.

Guten Rutsch + Naima – die Krux mit den Taschen

Die Anleitung für die Naima ist wirklich gut und Frau kann nicht erwarten das jeder Pups ausführlich beschrieben wird.
Die Taschen werden also angenäht und gut. Gut?

Das Dropsvideo war genauso wenig hilfreich wie das Blättern in meinem Strickalmanach von Vogueknitting.
Ich kann nicht gut erklären was ich da von innen so gemacht habe. Tut mir Leid. Am problematischsten war das seitliche Anheften an das Strickstück (nicht das Zusammennähen der eigentlichen Tasche).

Montagefoto
Naima Tasche Versuch
Beim 3. Versuch saß sie dann einigermaßen da wo sie hingehört.

Naima Tasche rechts

Die Zweite sieht entsprechend besser aus, ist aber sicherlich nicht so wie es soll.
Naima Tasche links

Übung macht den Meister – was man übrigens vor Weihnachten gut bei der Projektmanagerin verfolgen konnte – und aufgeben gilt nicht. Es wird also garantiert noch ein Taschenprojekt geben.
Das Beste zum Schluss.

ICH WÜNSCHE EUCH ALLEN EINEN GUTEN RUTSCH, EIN GESUNDES NEUES JAHR 2016 UND IMMER EIN KILO WOLLE UNTERM BETT.

Naima – Glücksgefühle ganz ohne Schokolade

Nach 4 Tagen Büro-Dauertest bin ich … oah, ich bin wirklich … aber sowas von … Ich bin verliebt und von mir aus könnten wir kontinuierlich 5-10 °C haben 🙂 Ausziehen ist nicht.

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Tipps/Anregungen:
Die Intarsien in den Taschen mit kräftigeren Farben stricken. So wie hier, sieht doch kein Mensch die ausgefallen Idee.


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(Die Fernbedienung immer zu verstecken ist gar nicht so einfach)

Fazit/Erkenntnisse:
Den Kragen entsprechend der angegebenen Lägen stricken. Nicht verkürzen, bringt nichts. Vielleicht mit einer noch kleineren Nadelgröße stricken, um mehr „Standfestigkeit“ zu erreichen.

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Die Anleitung ist „idiotensicher“. Von Vorteil wäre, dass Stricken von Taschen (innenliegenden) vorher schon mal geübt zu haben.
An meiner Naima ist ganz klar zu sehen an welcher Tasche ich angefangen habe. Die vielen Versuche haben Spuren hinterlassen. Die 2. ist ganz passabel geworden, dazu vielleicht noch ein separater Eintrag.

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Denkzettel:
Wolle für eine Short-Version suchen 🙂
Innenliegende Taschen stricken ist nicht meine Stärke. Alternative zum „Three Needle Bind off“ suchen. Sieht an der Tasche doch recht komisch aus. Ob üben hilft?
Die Bündchenlösung ist super. Nix „klappt“ und sieht fast wie ein Yarnover Braid aus. Fein. Merken.

Obacht/Wenn ich es noch mal zu tun hätte:
Dann würde ich es wieder so machen. Vielleicht ohne Taschen ;- )

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Daten/Fakten:
Design: Naima von Fallmasche (Ankestrick)
Größe: M + L um etwas größer als S zu erreichen
Garn: Monica Design, Yacana Superfine Premium Socks (Sockenwolle mit Alpaka)
Farbe: 701
Garn: Online, Linie 253 Hommage Solid
Farbe: 14
Verbrauch: ca. 520 g
Nadelstärke: 3,5 und 4,0 mm
Ravelry-Projekt-Link

Die Coast von Holst

Eine ganz persönliche und sehr subjektive Meinung:
Ich hatte sie mir, trotz der LL von 350m auf 50g etwas fülliger vorgestellt.

Holst-Coast_01
Im normalen Strickmodus liege ich bei 28/29 M und ca. 42 R. mit N 3,0 mm.
Ich habe also bewusst versucht „Locker“ zu stricken. Das war/ist dem Strickbild meiner Meinung nach nicht zuträglich, denn es ist viel unregelmäßiger als sonst. Abendliche Neuansätze und auch den „Verfall“ in die normale Strickroutine kann man deutlich erkennen.
Ich finde, sie ist nicht reißfest, aber ich bin keine Strickerin die arg zerrt und zupft. Das ist okay.
Ab und an schleichen sich etwas dünner verspinnte Abschnitte ein.  Geschmacksache, mich hat es an einigen Stellen genervt.

So wie ich sie verstrickt habe, ist sie leicht, luftig aber nicht „löchrig“ Es sind noch einige Ballen im Vorrat

Holst_Coast_Februar2015

und die werden „sommerlich“ verstrickt oder ich versuche es mal mit 2 Fäden.
Nach der WaMa ist der Hint of Summer etwas in der Länge geschrumpft, das sollte man bedenken.

Das hilft jetzt nicht wirklich, oder?
Ich verweise auf Ravelry, dort gibt es sogar eine Holst-Gruppe. Da findet man zu allem eine andere Meinung 😉

So Frau P.!
Ich bin raus. Also was Rezensionen angeht. Mich quälen ganz andere Strickprobleme 🙂