Mein Whippet

Mein Whippet wippt richtig schön. whippet-2016-1
Die Waschmaschine hat dem Leinengarn die Sturheit ausgetrieben.
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Der Kragen bzw. die Blende sitzt nicht wie angegossen. Wahrscheinlich stimmt etwas nicht mit der gewählten Größe. Auch nach 3 Projekten bleibt die Sache mit der Contiguous-Methode doch noch rätselhaft. Unterschiedliche Größen gewählt und trotzdem sitzt es an den Schulter nie wie geplant/gedacht/gewünscht.

Aber sonst …
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… sollte ein Faden am Rückenteil ordentlicher vernäht werden und die Jacke könnte etwas knitterfreier sein 🙂 Was mich auf eine Frage bringt … die ich dringend stellen muss.
Wie lagert man seine gestrickten Jacken ordentlich?
ICH „werfe“ sie, hingebungs- und liebevoll gewickelt/gefaltet 😀 auf einen Regalboden im Kleiderschrank und dann … passiert, was passieren muss. Manche entfalten sich wunderbar von alleine und andere (siehe oben) haben Druckstellen.
Hat jemand eine praktische Lösung für mich?

Daten/Fakten:
Design: Whippet (long) von Fallmasche (Ankestrick)

Größe: ein Mix aus S (Blende), M (Körper) und L (Ärmel)
Garn: Katia, Lino (100% Leinen)
Farbe: 8
Verbrauch: 440 g
Nadelstärke: 3,5 + 3,75 mm
Ravelry-Projektseite: Mein Whippet

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Was in den letzten 2 Monaten stricktechnisch geschah? – Wenig

Es macht ja keinen Sinn neue Wolle zu kaufen, wenn man nicht sagen kann wie lange die Finger noch mitspielen. Also wird der Stash weiter ausgedünnt.

Katia Lino, Farbe 8 (Hellgrau), Baujahr 2010

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Dieses Leinengarn ist wirklich speziell. Ein leicht silbriger Glanz und so störrisch wie ein Esel. Alle Hoffnung ihr die Sturheit auszutreiben setze ich in die Waschmaschine. Wenn es denn soweit ist. Dauert noch ein kleines Weilchen.

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Mütter und Häkelbeutel – eine gefährliche Kombination

Als die Mutter im A R D -Buffet den „gemeinen“ Häkelbeutel für sich entdeckte, war die Freude groß. Die Sockenwollreste – die unter dem Bett schlummern – würden auf eine sehr elegante Weise verschwinden. So der Plan – mein Plan.

In der Realität verschwanden nicht nur die lange gehüteten Reste, nein, ganze Knäule in den herrlichsten Farben und kostbarsten Zusammensetzungen. Auch meine Tränen in den Augen konnten sie nicht hindern. „Du strickst doch gar keine Socken mehr, lass mich mal in DIE Kiste gucken.“

Geblieben sind mir die dunklen, unifarbenen Qualitäten und die 6-fach Wolle. Der Mann hat also doppelt Glück. Für ihn kann noch produziert werden und – was in meinen Augen das größere Glück ist – er bekommt KEINEN Häkelbeutel geschenkt.
Haekeltasche April 2016

Das Ding wiegt ungefüllt schon fast 500 g (das wären 5 Paar Socken gewesen) – sie nimmt den Faden doppelt. *Heul*

Stricken und filzen – ein Arbeitsgang

Langsam kommen hier Verlustängste auf. Solch ein Stashabbau wie in letzter Zeit ist doch nicht normal.
Jetzt muss schon wieder ein uralt Garn aus der Unterbettkommode herhalten. Mir wird schon ganz komisch, ehrlich.
Diesmal hilft die – neuerdings so geliebte – Alma der Merino Big Melange von Lana Grossa auf die Sprünge,
Raglan Jacke Maerz 2016
In dieser Kombination überrascht sie mich mit einer ganz anderen, neuen Optik. Gestrickter Filz 🙂
Unglaublich. Wie macht sie das nur?
Wenn es klappt, dann stehen ca. 600 g Altlast nur 125 g Neukauf gegenüber. Ich sag ja, mir wird schon ganz komisch.

An mich:
Ich muss sämtliche Alma-Bestände in unserem kleinen Lädchen aufkaufen. Nicht, dass das mit dem Stashabbau irgendwann stockt, nur weil keine Alma mehr im Haus ist.

RVO – nun ist die Kälte da

und ich bin noch nicht fertig.

RVO Januar 2016_3
Dabei habe ich mich sowas von beeilt.
Ich nenne ihn „Marshmallow“-Männchen, denn so habe ich mich bei den Anproben gefühlt.
Für einen Büropulli ist er aber eindeutig zu warm und zu dick. Damit passe ich keinesfalls auf/in meinen Bürostuhl. Winterausflüge und Spaziergänge mit dem Tier, ja dafür werde ich ihn einsetzen.
PS:
Bei diesem Projekt waren die 125g „Beilauffaden“ teurer als die komplette Wolle – und das sind immerhin 800g (die ich natürlich nicht komplett für diesen Rolli verstricken werde). Was tut man nicht alles um Platz unterm Bett zu schaffen 🙂

Die Lord

habe ich im Winter 2010 nur erstanden, um sie irgendwann an Tichiro zu verkaufen – natürlich völlig überteuert *grins*

Neuer Versuch:
Die Lord von Lana Grossa ist jetzt schon seit 2010 in meinem Besitz und da ich im Moment wirklich Stashabbau betreibe, muss sie jetzt unterm Bett weg. Die Farbe ist nicht 100% meins und da der Versuch sie mit einem Beilauffaden aufzupeppen fehlgeschlagen ist, bleibt sie solo. Geht auch – fürs Büro allemal.

Naima, ach ja.

Naima Lord 2016

Naima mit längerem und “standfesterem” Kragen. Ob Short-Version oder doch die längere Variante steht noch nicht fest. Soweit die Füße tragen die Wolle reicht. Nur Taschen gibt es garantiert nicht.
Euch auch einen guten Start ins neue Jahr.

Naima – Glücksgefühle ganz ohne Schokolade

Nach 4 Tagen Büro-Dauertest bin ich … oah, ich bin wirklich … aber sowas von … Ich bin verliebt und von mir aus könnten wir kontinuierlich 5-10 °C haben 🙂 Ausziehen ist nicht.

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Tipps/Anregungen:
Die Intarsien in den Taschen mit kräftigeren Farben stricken. So wie hier, sieht doch kein Mensch die ausgefallen Idee.


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(Die Fernbedienung immer zu verstecken ist gar nicht so einfach)

Fazit/Erkenntnisse:
Den Kragen entsprechend der angegebenen Lägen stricken. Nicht verkürzen, bringt nichts. Vielleicht mit einer noch kleineren Nadelgröße stricken, um mehr „Standfestigkeit“ zu erreichen.

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Die Anleitung ist „idiotensicher“. Von Vorteil wäre, dass Stricken von Taschen (innenliegenden) vorher schon mal geübt zu haben.
An meiner Naima ist ganz klar zu sehen an welcher Tasche ich angefangen habe. Die vielen Versuche haben Spuren hinterlassen. Die 2. ist ganz passabel geworden, dazu vielleicht noch ein separater Eintrag.

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Denkzettel:
Wolle für eine Short-Version suchen 🙂
Innenliegende Taschen stricken ist nicht meine Stärke. Alternative zum „Three Needle Bind off“ suchen. Sieht an der Tasche doch recht komisch aus. Ob üben hilft?
Die Bündchenlösung ist super. Nix „klappt“ und sieht fast wie ein Yarnover Braid aus. Fein. Merken.

Obacht/Wenn ich es noch mal zu tun hätte:
Dann würde ich es wieder so machen. Vielleicht ohne Taschen ;- )

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Daten/Fakten:
Design: Naima von Fallmasche (Ankestrick)
Größe: M + L um etwas größer als S zu erreichen
Garn: Monica Design, Yacana Superfine Premium Socks (Sockenwolle mit Alpaka)
Farbe: 701
Garn: Online, Linie 253 Hommage Solid
Farbe: 14
Verbrauch: ca. 520 g
Nadelstärke: 3,5 und 4,0 mm
Ravelry-Projekt-Link

Der Palomino-Effekt

muss auf dem Postwege verloren gegangen sein.
Ich träumte von einem rassigen Palomino, mit silbrig-weißer Mähne und Schweif.
Träume sind Schäume.

Wollmeise Pure, Palomino Semi-solid
Wollmeise Palomino
Der ihr nachgesagte Glanz allerdings ist unbeschreiblich. Das tägliche Striegeln macht sich doch bezahlt 😉

Vielleicht findet sich das „Semi“ noch auf dem langen gemeinsamen Ritt quer durch die Rippen.

Die Coast von Holst

Eine ganz persönliche und sehr subjektive Meinung:
Ich hatte sie mir, trotz der LL von 350m auf 50g etwas fülliger vorgestellt.

Holst-Coast_01
Im normalen Strickmodus liege ich bei 28/29 M und ca. 42 R. mit N 3,0 mm.
Ich habe also bewusst versucht „Locker“ zu stricken. Das war/ist dem Strickbild meiner Meinung nach nicht zuträglich, denn es ist viel unregelmäßiger als sonst. Abendliche Neuansätze und auch den „Verfall“ in die normale Strickroutine kann man deutlich erkennen.
Ich finde, sie ist nicht reißfest, aber ich bin keine Strickerin die arg zerrt und zupft. Das ist okay.
Ab und an schleichen sich etwas dünner verspinnte Abschnitte ein.  Geschmacksache, mich hat es an einigen Stellen genervt.

So wie ich sie verstrickt habe, ist sie leicht, luftig aber nicht „löchrig“ Es sind noch einige Ballen im Vorrat

Holst_Coast_Februar2015

und die werden „sommerlich“ verstrickt oder ich versuche es mal mit 2 Fäden.
Nach der WaMa ist der Hint of Summer etwas in der Länge geschrumpft, das sollte man bedenken.

Das hilft jetzt nicht wirklich, oder?
Ich verweise auf Ravelry, dort gibt es sogar eine Holst-Gruppe. Da findet man zu allem eine andere Meinung 😉

So Frau P.!
Ich bin raus. Also was Rezensionen angeht. Mich quälen ganz andere Strickprobleme 🙂